Kein Land für Frauen…

Mecklenburg-Vorpommern: In Parchim kündigt sich nach der „vorläufigen“ Schließung der Abteilung Kinder- und Jugendmedizin auch die Schließung der Abteilung Geburtshilfe/Gynäkologie an. 

Mecklenburg-Vorpommern ist ein Flächenland. 16 Kreißsäle gibt es noch. Drei davon sind sporadisch geschlossen. Das Land wirbt für sich selbst mit dem Slogan „Land zum Leben“. Das gilt jedoch offensichtlich nicht für alle Teile der Gesellschaft. 

Spoiler: Ganz am Ende dieses Beitrags erkläre ich euch, weshalb der Gesundheitsminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Harry Glawe (CDU) zurücktreten sollte. Doch vorher lest die Geschichte eines Niedergangs. Sie ist schnell erzählt. Leider.

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Heile heile Segen! Weshalb niemand die Hebammen retten muss (für Elif*)

„Hebammen retten“ ist in den vergangenen Jahren zu einer Art Volkssport mutiert. Mütter tun es, Väter auch, Hebammen sowieso. Aber auch Politiker*innen aller demokratischen Couleur haben das Thema für sich entdeckt. Schwangere oder Neugeborene kommen auf der Beliebtheitsskala gleich nach Katzencontent. „Wir haben es geschafft!“, ruft beispielsweise Hermann Gröhe in bester Merkel-Manier und lobt sich selbst für das Qualitätsmanagement bei Hausgeburten und den von ihm erfundenen Sicherstellungszuschlag für freiberufliche Hebammen mit wenigen Geburten. Heile heile Segen! Weshalb niemand die Hebammen retten muss (für Elif*) weiterlesen

„Klagt, ihr Weiber! Für das Recht auf freie Wahl des Geburtsortes“

Teile meiner Antworten könnten euch Frauen verunsichern

Seit dem 12. November gilt für Hebammen und gesetzliche Krankenversicherungen in der Hausgeburtshilfe ein neues Vertragswerk. Es wurde nicht untereinander ausgehandelt, sondern, da man sich nicht einigen konnte, per Schiedsstelle entschieden.

Hebammen, Krankenkassen… fehlt da nicht jemand? Die Frage scheint aus Sicht der Eltern durchaus berechtigt. Faktisch lässt sie sich leicht und schnell beantworten: Nein.

(Dieser Beitrag erschien erstmals am 2. Dezember 2015 bei der Huffington Post.)
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