Tick Tack … Rufbereitschaft – ein Praxistest

Irgendwann ist immer das erste Mal. Für mich traf das für eine Rufbereitschaft zu. Ich habe einer aus Syrien geflüchteten Freundin versprochen, sie in den Kreißsaal zu begleiten. Einerseits weil sie Angst hatte, wie es wäre in Deutschland zu gebären. Andererseits weil ich Angst davor hatte, wie es sein kann in Deutschland zu entbinden. Noch dazu, wenn man überhaupt kein Deutsch, bzw. nur sehr wenig davon, spricht.  Meiner Freundin war wichtig, eine spontane Geburt zu erleben und möglichst ambulant wieder nach Hause gehen zu können. 

Nun hatte ich also Rufbereitschaft für die Geburtsbegleitung. Eine Haus- oder Beleggeburtshebamme, die das hätte übernehmen können, kam wegen der hohen Kosten, die damit verbunden sind und nicht alle von der Kasse übernommen werden, nicht in Frage. Außerdem ist es auch schwierig eine zu finden. Hier wie überall sind diese Hebammen äußerst rar und schnell ausgebucht.

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