#MeToo und der „blinde Fleck“

Seitdem im Oktober 2017 die US-amerikanische Schauspielerin Alyssa Milano den Hashtag #MeToo nutzte, um Frauen zu ermuntern gegen sexuelle Gewalt und Übergriffe aufzustehen, wird ebendiese sichtbarer gemacht, denn je. Nicht nur in den USA. Weltweit stehen Frauen auf und sagen #MeToo. Auch ich bin Opfer, auch ich bin Überlebende. Es schien zunächst wie eine logische Fortsetzung dessen, was wir im vergangenen Jahr wenige Monate vor #MeToo unter #becauseits2017 oder #its2017 zusammenfassten. „Es ist 2015“, diese Antwort des Kanadischen Präsidenten, Justin Trudeau, auf die Frage, weshalb sein Kabinett in allen Facetten die Diversität unserer Gesellschaft widerspiegelt, war schlicht: „Because it’s 2015“. Zwei Jahre später nahmen die Sozialen Medien das Thema erneut mit Kraft auf. Das Jahrtausend der Frauen hatte begonnen.

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Selbstbestimmte Geburt als Grundrecht? Ein Neubeginn.

Am 24. Februar 2014 habe ich eine Petition beim Deutschen Bundestag mit folgendem Kurztext eingereicht:

„Der Deutsche Bundestag möge beschließen:
Das Recht auf die selbstbestimmte Geburt mit der freien Wahl des Geburtsortes sowie einer Geburtsbegleitung im Schlüssel von 1:1 durch eine Bezugshebamme ist ein Grundrecht. Im Zusammenhang mit dem Recht auf körperliche Unversehrtheit schafft der Gesetzgeber den rechtlichen Rahmen zur Ausübung dieses Rechtes. Dazu gehört neben der Sicherung des Berufsstandes der Hebammen auch die Neuordnung des Vergütungssystems in der Geburtshilfe.“

Vor einem Jahr, am 20. Juni, habe ich dazu vor dem Petitionsausschuss des Bundestages öffentlich Stellung genommen (hier zu sehen ab Min. 60).

Nun gab es vor wenigen Tagen erneut Post aus dem Bundestag:

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