It’s all about Tiramisu! – Warum Jens Spahn eine Fehlbesetzung ist…

Sehr geehrter Herr Spahn,

am 26. Februar 2018 fand der Sonderparteitag der CDU in Berlin statt. Dort stimmten die Parteimitglieder über den Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD ab. Auch stellte Bundeskanzlerin Angela Merkel ihre geplanten Minister*Innen vor. Ganz neu im Aufgebot sollen Sie, Herr Spahn, in das Gesundheitsministerium einziehen. Am vergangenen Sonntag hat auch die SPD die Zustimmung von ihrer Basis zum GroKo-Vertrag erhalten. Wer kann Sie jetzt noch aufhalten? It’s all about Tiramisu! – Warum Jens Spahn eine Fehlbesetzung ist… weiterlesen

Tick Tack … Rufbereitschaft – ein Praxistest

Irgendwann ist immer das erste Mal. Für mich traf das für eine Rufbereitschaft zu. Ich habe einer aus Syrien geflüchteten Freundin versprochen, sie in den Kreißsaal zu begleiten. Einerseits weil sie Angst hatte, wie es wäre in Deutschland zu gebären. Andererseits weil ich Angst davor hatte, wie es sein kann in Deutschland zu entbinden. Noch dazu, wenn man überhaupt kein Deutsch, bzw. nur sehr wenig davon, spricht.  Meiner Freundin war wichtig, eine spontane Geburt zu erleben und möglichst ambulant wieder nach Hause gehen zu können. 

Nun hatte ich also Rufbereitschaft für die Geburtsbegleitung. Eine Haus- oder Beleggeburtshebamme, die das hätte übernehmen können, kam wegen der hohen Kosten, die damit verbunden sind und nicht alle von der Kasse übernommen werden, nicht in Frage. Außerdem ist es auch schwierig eine zu finden. Hier wie überall sind diese Hebammen äußerst rar und schnell ausgebucht.

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„Klagt, ihr Weiber! Für das Recht auf freie Wahl des Geburtsortes“

Teile meiner Antworten könnten euch Frauen verunsichern

Seit dem 12. November gilt für Hebammen und gesetzliche Krankenversicherungen in der Hausgeburtshilfe ein neues Vertragswerk. Es wurde nicht untereinander ausgehandelt, sondern, da man sich nicht einigen konnte, per Schiedsstelle entschieden.

Hebammen, Krankenkassen… fehlt da nicht jemand? Die Frage scheint aus Sicht der Eltern durchaus berechtigt. Faktisch lässt sie sich leicht und schnell beantworten: Nein.

(Dieser Beitrag erschien erstmals am 2. Dezember 2015 bei der Huffington Post.)
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