Guten Tag, wir sind unsere eigene Lobby

Zwei, nein drei Gründe, weshalb wir Frauen für uns selbst einstehen müssen*.

Grund 1: Der Deutsche Hebammenverband (DHV)
Grund 2: Der Bund freiberuflicher Hebammen Deutschlands e.V. (BfHD)
Grund 3: Der Deutsche Fachverband Hausgeburtshilfe (DFH)

So weit. So provokativ. Ich weiß. Aber wer hier weiterlesen möchte, muss wissen, dass der folgende Beitrag lang wird. Richtig lang. Und, dass man das wirklich alles lesen m u s s, um es zu verstehen. Und, dass hinterher trotzdem noch viele Fragen offen bleiben.

Da hast du keine Lust drauf? Ok! Dann merk‘ dir einfach so, dass du dein Hirn nicht an der Kreißsaaltür abgeben darfst und jederzeit selbstbestimmt jedem Eingriff (Ja, jede Spritze, Zugang, Tablette etc. sind ein Eingriff!) zustimmen oder ihn auch ablehnen kannst. Fertig. Ach so, und noch etwas: Bei den kommenden Bundestagswahlen solltest du in deine Entscheidung mit einbeziehen, ob sich die Partei deiner Wahl für den Erhalt einer wohnortnahen Geburtshilfe und die freie Wahl des Geburtsortes einsetzt. Das kannst du in den Wahlprogrammen nachlesen, in den Wahlprüfsteinen des „Netzwerks der Elterninitiativen für Geburtskultur“ oder hier sogar Fragen stellen.

Du hast Lust auf lange Texte? Dann bitte hier entlang:
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„Klagt, ihr Weiber! Für das Recht auf freie Wahl des Geburtsortes“

Teile meiner Antworten könnten euch Frauen verunsichern

Seit dem 12. November gilt für Hebammen und gesetzliche Krankenversicherungen in der Hausgeburtshilfe ein neues Vertragswerk. Es wurde nicht untereinander ausgehandelt, sondern, da man sich nicht einigen konnte, per Schiedsstelle entschieden.

Hebammen, Krankenkassen… fehlt da nicht jemand? Die Frage scheint aus Sicht der Eltern durchaus berechtigt. Faktisch lässt sie sich leicht und schnell beantworten: Nein.

(Dieser Beitrag erschien erstmals am 2. Dezember 2015 bei der Huffington Post.)
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